Makako (Macacus) heißt eine Gattung altweltlicher Affen (25 Arten), die nach der Länge des Schwanzes in drei Untergattungen geteilt sind: die mit einem Schwanz, so lang oder länger als der Körper, heißen Macacus im eigentlichen Sinne, die mit einem Schwanz unter Körperlänge Rhesus, und die mit einem Stummelschwanz Inuus; so stellen die M. eine Verbindungsreihe zwischen den Meerkatzen (s. d.) und den Pavianen (s. d.) dar, sie sind plumper wie jene und schlanker wie diese. Am häufigsten ist der eigentliche M. (Macacus cynomolgus, s. Tafel: Affen der Alten Welt II, Fig. 2) von den Sundainseln und der Halbinsel Malakka, über 50 em lang, oben grünbraun, unten weißgrau, mit schwarzen Händen und blaugrauem Gesicht. Die M. sind asiatisch; eine Art kommt in Japan (Macacus s. Inuus speciosus) vor, eine andere (Macacus s. Rhesus erythraeus) vom Ganges bis zum Himalaja hoch hinauf (bis 10000 Fuß). Nur eine Art, der Magot (Inuus ecaudatus), ist nicht asiatisch, aber der einzige in Europa vorkommende Affe, der sich von Nordafrika bis auf die Felsen von Gibraltar verbreitet; er ist über 70 em lang, oben braungrau, unten heller, mit schwarzen Händen, fleischfarbenem Gesicht und Gesäßschwielen. Dieser Affe wurde im Altertum zuerst gekannt und Galen machte an ihm seine anatom. Studien. Auch ein Halbaffe, der Vari (Lemur macaco), wird bisweilen M. genannt.