Manufakturen (vom lat. manu factum, d. i. mit der Hand gemacht) wird, obwohl es eigentlich speziell die Werkstätten und Erzeugnisse der Handarbeit bezeichnet, oft in demselben Sinne wie Fabrik (s. d.), namentlich aber für die Arbeitsstätten der Textilindustrie (Spinnereien, Webereien, Strumpfwirkereien etc.) gebraucht. Dem entsprechend werden die bezüglichen Waren Manufakte und die Eigentümer, resp. Leiter derartiger Etablissements Manufakturisten genannt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 425Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei