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ErdkundeBrockhaus 1882

Mautern, Stadt in der Bezirkshauptmannschaft Krems in Niederösterreich, am rechten Ufer der Donau, durch eine Holzbrücke mit den Städten Stein und Krems verbunden, ist Sitz eines Bezirksgerichts, und zählt (1880) 987 E. Nach neuern Forschungen ist M. das alte Favianis, wo der norische Apostel Severin sein Kloster hatte, und welches man bisher für Wien hielt. I 9. Jahrh. hieß die zum Schutze des Donauhandels dort errichtete Burg Eposespurch; die Ansiedelung selbst als Zollstätte für die Handelsschiffe erhielt den Namen Mutaren (Mautern).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 539Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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