FeedMethenyltriiodid
MusikBrockhaus 1882

Methenyltriiodid, s. Jodoform. Rde el (Albert), beliebter Liederkomponist, wurde 6. Okt. 1785 in Stadt-Ilm im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt geboren. Sein älterer Bruder, Friedrich M., geb. 1771, der sich ebenfalls als Sänger und Komponist einen Namen erwarb, starb bereits 1807. M. studierte in Leipzig und gab hier Kompositionen für Gesang, Klavier, unter anderm auch ein «Guitarren-Journalo heraus. Im J. 1809 ging er nach Dresden und ward 1811 als Kammersänger und Musiklehrer der regierenden Fürstin in Rudolstadt angestellt. Von 1822 bis 1832 lebte er als Gesang⸗ und Musiklehrer in Hamburg. Im J. 1832 wurde er als Hofkapellmeister nach Bräunschweig berufen; nach einer 10jährigen Amtsführung pensioniert, erblindete er später fast gänzlich und starb 23. März 1869 zu Heckenbeck bei Gandersheim im Braunschweigischen. Seine zahlreichen Lieder (mehrere von ihm selbst gedichtet) sind weit verbreitet und viele davon Volkslieder geworden. Vorzüglich durch sein KKommersbucho hat M.s Name große Popularität erhalten.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 669Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 4

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Musik 6