FeedMokassinschlange
Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

Mokassinschlange (Trigonocephalus contortrix), eine Im lange braunrote Giftschlange der Vereinigten Staaten Nordamerikas, die, unähnlich den meisten andern Giftschlangen, auch aggressiv gegen den Menschen vorgeht. Mokka oder Mochä, Stadt am Roten Meere, in der arab. Provinz Jemen, 74 kKm im Norden von der Straße Bab-el-Mandeb, mit einem ge-e räumigen, von zwei Kastellen verteidigten Hafen und 8000 E., darunter 1500 Juden, war ein unbedeutendes Dorf, bis im 16. Jahrh. der Beherrscher von Ren den Handel von Aden, welchen die Portugiesen störten, dahin zog. Seitdem hob sich M. durch seine günstige Lage in der Nähe der kaffeebauenden Bezirke schnell, ist aber infolge der Zerrüttung der mohammed. Reiche in neuerer Zeit bedeutend gesunken. Namentlich haben Aden und Hodeida fast die ganze Kaffee-Ausfuhr aus Sana an sich gezogen, und der Mokkakaffee, der für den besten gehalten wird, hat gegenwärtig ganz andere Exportplätze als früher, wo M. den ganzen Handel im südl. Teile des Roten Meers, mit Einschluß der afrik. Plätze diesseit und jenseit der Straße Bab-el-Mandeb, monopolisierte. Der Scheikh Schädeli, der Schutzpatron M.s, soll nach dem Glauben der Araber auch der Begründer der Stadt sein und zuerst den Gebrauch des Kaffees gelehrt haben. Seine stark bewallfahrtete Grabmoschee steht außerhalb der Stadt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 796Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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