Hodeida, richtiger Hudeide, arab. Seestadt an der Küste von Jemen am Roten Meere, 160 km im NNW. von Mokka, mit 5000 E., der wichtigste Stapelplatz an dieser für den Kaffeehandel wichtigen Küste; er wird durch die davorliegende, mit einem Hafen versehene, von den Engländern gekaufte Insel Kamaran beherrscht. H. hat einen gut versehenen Bazar, wichtige Handelshäuser, aber keinen eigentlichen Hafen; die offene Reede ist im S. durch eine Korallenbank gesperrt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 289Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei