Mola (Pietro Francesco), gewöhnlich Mola di Roma genannt, ital. Maler der bolognesischen Schule, geb. zu Coldre im Kanton Tessin 1621, genoß den Unterricht Gius. Cesaris in Rom und Albanis in Bologna, worauf er nach Venedig ging. Durch Guercinos Neid sah er sich indes genötigt, nach Rom zurückzukehren, wo er die Geschichte Josephs in der Galerie von Monte⸗-Cavallo malte. Er starb zu Rom 13. Mai 1665. In Rom schmückte er die Kirche San-Gesu mit mehrern Gemälden; andere befinden sich im Louvre zu Paris, wie der 510 Johannes in der Wüste predigend, der heil. runo in einer schönen Landschaft u. s. w. Auch die Galerien von München und Wien haben gute Werke seiner Hand. Der gleichzeitige, vielleicht mit ihm verwandte Giovanni Battista M., geb. 1622 wahrscheinlich in Frankreich, ein Schüler Albanis, bildete sich Daitete auch zum Landschaftsmaler aus und areitete auch in manchen Bildern seines Lehrers die Landschaften. Er starb 1661. Gasparo M., von Lugano, geb. zu Ende des 16. Jahrh., war einer der besten Medailleurs in Diensten der Päpste Urban VIII. und Alexander VII. Seine Köpfe sind weich und doch kräftig gearbeitet, ihre Rückseiten mit antiker Einfachheit komponiert.