FeedSaint-Imier (Val)
ErdkundeBrockhaus 1882

Saint-Imier (Val), deutsch St.⸗Immerthal, Jurathal im Bezirk Courtelary des schweiz. Kantons Bern, erstreckt sich 26 EKm lang an der Sohle nirgends über 1 Km breit von der Quelle der Suze (000 m) an der Grenze von Neuenburg ostnordöstl. bis Sonceboz (647 m) unweit der Pierre Pertuis, wo der Bach, ein linker Zufluß des Bielersees, durch eine Felsenge in seine untere Thalstufe hinaustritt. Rechts von der Kette des Chasseral, links von der Montagne du Droit (Sonnenberg) eingeschlossen, ist das Thal S. eine eichen Flecl wald- und wiesenreiche Mulde mit zahlreichen Flecken und Dörfern. Die wichtigste Ortschaft ist der stadtartige Flecken St.⸗Imier, nach dem das Thal benannt ist. Derselbe liegt 814 m über dem Meere, 6 km südwestlich von Courtelary, auf dem linken Ufer der Suze an der Bahnlinie Biel-Sonceboz-Chaux de Fonds, ist der Mittelpunkt der bernerischen Uhrenindustrie und zählt (1880) 7144 meist reform. E., von denen ½ französischer, , deutscher Zunge sind.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 115Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Erdkunde 6