Schraubenmutter bildet, dessen Gewinde mit dem Originalgewindebohrer, Backenbohrer oder Schraubenbohrer geschnitten ist. Auf den abgedrehten Schraubenbolzen wird die Kluppe mit der so entstandenen offnung d, welche die Schneide bildet, aufgesetzt und die Backen werden durch die Stellschraube e fest gegen den Bolzen gedrückt, worauf die Kluppe an ihren Handgriffen herumgedreht werden muß, bis durch das mehrfache Nachstellen der Stellschraube und öfteres Auf- und Abschneiden das gewünschte Gewinde vollendet ist. Man verwendet auch Kluppen mit mehr als zwei Backen. Fig. 8 zeigt eine solche Kluppe von J. E. Reinecker in Chemnitz mit drei Schneidbacken, welche sich besonders für Gasrohrgewinde eignet und das Gewinde mit einem Schnitt fertigstellt. Ferner ermöglicht die ihre Bewegung mittels Zahnradübersetzung der bis die Maschine zum Stillstand gebracht oder die Drehungsrichtung umgesteuert wird. Beim Schneiden von Muttern werden letztere an Stelle der Schneidbacken eingespannt, während der Gewindebohrer in der Spannscheibe befestigt wird. Man findet auch Schraubenschneidmaschinen, wo der Bolzen feststeht und die Kluppe rotiert; der Effekt ist jedoch derselbe. Die Schraubenköpfe und Muttern werden meist an beiden Seiten abgedreht; die Flächen werden gehobelt, gefeilt, wohl auch geschlichtet oder gefräst. Hölzerne S. werden, wenn sie nicht von Hand mittels Stemmeisen ausgehauen werden, mit einer Art Kluppe oder mit dem Geißfuß, einem Schneideisen, auf der Drehbank hergestellt. Die hölzernen Muttern werden durch entsprechende Schneidbohrer mit Gewinde versehen.