Masthinenkette, k. Die durch die Maschinen gearbeiteten Ketten gleichen nicht den gewöhnlichen, sondern könnten doppelgliederige Ketten genannt ae Die Glieder werden, ehe man sie zur Kette zusammensetzt, verschweißt u. dann, um in einander geschlungen zu werden, nur gebogen. Die erste Arbeit, die an dem einen Ende der Maschine vor sich geht, ist das Aufwinden eines kleinen Stückes Flacheisen zu einer Windung oder einem Zickzack von verschiedenen Lagen über einander. Dieses Zickzack wird in einem geeigneten Feuer bis zur Schweißhitze erhitzt und dann in einen andern Theil der Maschine gebracht, wo es zu einem allenthalben gleichstarken Ring geschmiedet wird. Von hier aus wird mit Hülfe mechanischer Mittel der Ring wieder an eine andere Stelle geschafft, wo er nach einer Richtung verlängert und so zusammengebogen wird, daß er eine 8 bildet, nur daß die beiden Seiten sich nicht in der Mitte berühren. Durch eine andere Vorrichtung wird dieses Glied dann in der Mitte seiner Länge gebogen, mit der Hand durch ein anderes Glied gesteckt und in einen andern Theil der Maschine gebracht, wo die Schlingenenden fest an einander gezogen werden, wonach das Glied vollendet ist. Das nächste in diese zufammengezogenen Schlingen gehängte Glied hält diese Schlinge fest zusammen, und so bildet sich die Kette nach und nach.