Serre (Johann Friedrich Anton), bekannt durch gemeinnützige Bestrebungen, geb. 1789 zu Bromberg, studierte die Rechte, trat Ende 1812 als freiwilliger Jäger in das preuß. Heer, wurde später Hauptmann und nahm als Major seinen Abschied. Er ließ sich dann in Dresden nieder und starb 3. März 1864 auf seinem Gut Maxen. Er gründete in der Nähe seines Gutes die sog. Waisenkolonien und veranstaltete 1859 zum Besten der Schiller-Stiftung die nationale Schiller-Lotterie. Seeirret (Joseph Alfred), Mathematiker, geb. 30. Aug. 1819 zu Paris, besuchte die Polytechnische Schule daselbst und wurde 1861 Professor am Collége de France, 1860 Mitglied der Akademie. Unter seinen Werken sind hervorzuheben: «Cours d'algebre supérieure (Par. 1849; deutsch von Wertheim, 2. Aufl., 2 Bde., Lpz. 1878 — 79), und „Cours de calcul différentiel et intégralo (2 Bde., Par. 1867—69; deutsch von Harnack, 2 Bde., Lpz.