Sieken (frz. ourler, suager; engl. creasing, seaming) heißt diejenige Arbeit, bei welcher man mittels besonderer Werkzeuge, des Siekenhammers leines Hammers mit zwei abgerundeten, quer zum Stiel stehenden Finnen) und des Siekenstocks (eines schmalen Amboßes mit Quervertiefungen), halbrunde rinnenförmige Vertiefungen in Blechen, z. B. an den Rändern von Hohlgefäßen, hervorbringt. (S. unter Blechbearbeitungsmaschinen und unter Treiben.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 803Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei