Skiathos, eine zu der südl. Gruppe der sog. nördlichen Sporadeno zählende griech. Insel, die auf der Nordostseite des Eingangs der Meerenge zwischen Nordeuböa und dem thessalischen Vorgebirge Sepias, bis zu 438 m Höhe aufsteigt und ein Areal von 55½ akm hat. Im Altertum zuerst ein Glied der Symmachie, später, von 43 v. Chr. bis zur Zeit des Septimus Severus, ein Teil des Staates der Athener, gehört die an Wein reiche Insel S. jetzt zum Königreich Griechenland und dildet (1879 mit 3200 E.) ein Stück der zum Nomos Euböa gehörenden Eparchie von Skopelos.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 862Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei