Sloka (sanskr., d. h. Ruhm) bedeutet in der ind. Metrik eine vierzeilige Strophe, speziell aber den altepischen Vers der Indier, der ursprünglich aus der viermaligen Wiederholung eines achtsilbigen Verses mit diiambischem Ausgang bestand. dieser Form (Anuschtubh) erscheint der S. bereits in der vedischen Poesie. Um jedoch die ermüdende Monotonie der stets wiederkehrenden Jamben zu vermeiden, wurde in späterer Zeit folgendes Schema gangbar:/ noch verschiedenen Gesetzen unterliegt, die von Oldenberg (Zeitschrift der Deutschen Morgenländ. Gesellschafto, Bd. 32 u. 35) zusammengestellt sind.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 883Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei