Sliwno, Stadt in Ostrumelien, s. ISlimjé. ehtauch Ei (serb. slivovica oder sljivovica), verderbt auch Slibovitz, Schlickowitz und ähnlich genannt, heißt ein Branntwein, der in den südslaw. Ländern aus der dort in ungemeiner Fülle kultivierten Zwetsche oder türk. Pflaume (serb. sliva oder sljiva) destilliert wird. Der beste wird in Syrmien produziert. Der S., welcher mit dem zunehmenden Alter gewinnt, bildet einen Hauptartikel der Ausfuhr und des Verbrauchs der genannten Länder; er ist von blaßgelber Farbe und hat ein angenehmes Obstaroma. Von dem deutschen Zwetschenbranntwein ist er wenig verschieden. Slijozka (Michael), russ. Buchdrucker in Lemberg, war von Geburt ein griech.⸗kath. Litauer. Er leitete von 1628 bis 1651 die Buchdruckerei der griech.⸗kath. Stawropigianischen Brüderschaft in Lemberg, kaufte aber daneben vom dortigen Erzbischof die poln.⸗lat. Buchdruckerei und ward, als er in derselben ein Buch des Metropoliten Mogila (s. d.) von Kiew druckte, in den Bann gethan, in welchem er 1667 starb. Alle russ. Drucke S.s sind große Seltenheiten geworden, besonders sein Bukvaro (1638), Apostolo (1639), «Casoslovecs (1640), CTriodo (1632), Nomokanono (1646).