Solling oder Sollingerwald, ein den Gebirgszügen der Weserterrasse angehöriges plateauartiges Sandsteingebirge, zwischen der Leine und Weser gelegen, als südöstl. Fortsetzung des Lippeschen Berglandes, mit dem Moosberge bei Neuhaus, welcher der Scheitelpunkt und 515 m hoch ist, durchzieht die südl. Teile von Hannover und Braunschweig und wird in den Großen und Kleinen S. geteilt, von denen der letztere innerhalb des hannov. Fürstentums Göttingen liegt. Im ganzen hat der S. eine Ausdehnung von 66, Km. Er ist reich an Laubholz und liefert außer Torf und Eisen besonders sehr gute Sandsteine, die auf der Weser in die umliegenden Landschaften verfahren werden. Nach der preuß. Stadt Höxter (s. d.), die 15 Em vom Moosberge an der Weser liegt, heißen sie Höxtersteine. Zu Holzminden werden sie zu Platten und Bauornamenten verarbeitet. S⁰⁷m., bei naturhistor. Namen Abkürzung für A. Sollmann, Lehrer in 11.— (Pilze).