Stahl (frz. acier, engl. steel), eine Eisensorte mit einem Gehalt von 0,75 bis 1,80 chemisch gebundenem Kohlenstoff, welche demzufolge die Eigenschaften der Schmelzbarkeit, Schmiedbarkeit und z Schweißbarkeit besitzt und sich zugleich dadurch auszeichnet, daß sie durch Härten (s. d.) und darauf folgendes Anlassen (s. d.) einen sehr verschiedenen Härtegrad annehmen kann. (S. unter CEisen und Eisenindustrie, Bd. V, S. 851fg. und unter Eisenerzeugung, S. 900 fg.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 141Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei