Statik (grch.) heißt derjenige Teil der Mechanik (s. d.), welcher die Bedingungen des Gleichgewichts behandelt. Sie steht der Kinematik sowie der Dynamik (s. d.), als der Lehre der Bewegung, gegenüber. Die Lehre vom Gleichgewicht der flüssigen Körper heißt Hydrostatik (s. d.), die vom raphinhe der luftförmigen Aérostatikls. d.). Die graphische S. macht ihre Untersuchungen mittels quantitativer geometrischer Zeichnungen im Gegensatz zur rechnenden Statik. Man hat das Wort seitdem auch auf andere Verhältnisse übertragen und spricht z. B. von einer S. der Landwirtschaft. Diese begreift in sich die Lehre der gegenseitigen Beziehungen des Ertrags, der Erschöpfung und Befruchtung des zum Pflanzenbau dienenden Bodens. Erst in neuester Zeit hat man Versuche gemacht, dieser Lehre eine systematische Fassung zu geben. (S. unter Bodenerschöpfung.)