FeedSteinach (bei Rothenburg)
ErdkundeBrockhaus 1882

Steinach (bei Rothenburg), Pfarrdorf im bayr. Regierungsbezirk Mittelfranken, Bezirksamt Rothenburg an der Tauber, Station der Linien Treuchtlingen-Würzburg-Aschaffenburg und S.⸗ Rothenburg san der Tauber der Bayrischen Staatsbahnen, hat (1880) 250 E. Der Bahnhof S. mit 90 E. gehört zur Gemeinde Gallmersgarten des Bezirksamts Uffenheim. ů Steinach (in Sachsen-Meiningen), Flecken im meiningenschen Kreis Sonneberg, in einem Thale des Thüringerwaldes an der rechts zur Rodach gehenden Steinach, Sitz eines Amtsgerichts, zählt (1885) 4743 E. und hat ein Schloß, Schieferbrüche, Eisenerzgruben, Rindviehzucht, ein Eisenhüttenwerk, eine Glashütte, viele Märbelmühlen und Fabrikation von Kisten, Schachteln, Schiefertafeln, Wetzsteinen, Glasperlen, Griffeln und Spielwaren.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 186Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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