Tephrit (von repeos, Asche, wegen der meist graulichen Farbe) pflegt man neuerdings die Eruptivgesteine zu nennen, in welchen die eisenfreien, thonerdereichen Gemengteile aus Plagioklas und entweder Leucit oder Nephelin (oder die beiden letztern zusammen) bestehen, wozu sich außerdem vorwiegend 900 gesellt; Sanidin spielt in ihnen keine wesentliche Rolle. Von diesem Gesichtspunkte aus würden z. B. die Laven des Vesuv zum T. gehören.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 561Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei