Tiegenhof (Weyershof), Stadt im westpreuß. Regierungsbezirk Danzig, Kreis Marienburg, an der schiffbaren Tiege, oberhalb des Weichsel-Haffkanals, im Großen Marienburger Werder, Sitz eines Amtsgerichts, zählt (1885) 2867 meist prot. E., hat eine evang. und eine kath. Kirche und eine Synagoge, Zuckerfabrik, Destillation, Bieressigfabrik, Landwirtschaft, Bierbrauerei, Gerberei, Schiffahrt und Getreidehandel.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 685Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei