Tohuwabohn (hebr., d. i. wüste und leer), nach 1 Mos. 1, 2 sprichwörtliche Bezeichnung für einen wüsten Zustand der Verwirrung. Toilette (vom frz. toile, Leinwand, Tischdecke) bezeichnet sowohl die einzelnen Teile des Anzugs und die Handlung des Ankleidens, wie auch den zum Anzuge und Putz von Herren und Damen nötigen Apparat. T. heißt z. B. der Tisch mit Putzgerätschaften und dem notwendig dazu gehörenden Spiegel, weil die Putztische der Damen mit einem Tüchelchen (toilette) überzogen waren, ehe diese Tische aus Rosen- und Citronenholz, Ma hagony, Palissander u. s. w. verfertigt wurden. Unter Arme sündertoilette (T. des condamnés) versteht man in Frankreich das Haarabschneiden, welches kurz vor der Exekution mit den zum Tode Verurteilten vorgenommen wird.