Transponieren (lat.) heißt in der Musik das Versetzen eines Tonstücks in eine andere Tonart, als in welcher es ursprünglich geschrieben ist, unter Beibehaltung derselben Ordnung oder Aufeinanderfolge der ganzen und halben Töne und übrigen Tonschritte, sodaß nichts weiter geändert wird, als die Höhe oder Tiefe. Organisten, Accompagnateure, Orchestermitglieder u. s. w. müssen ein solches T. Henen vom Blatt bewirken, d. h. ohne das voriegende Stück in den Noten der neuen Tonart umgeschrieben vor sich zu haben.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 803Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei