Trêguier, Stadt im franz. Depart. Cötes-du-Nord,‚ Arrondissement Lannion, am Zusammenfluß des Guindy und Jaudy, welche nach ihrer Vereinigung den T. bilden, der in den Kanal mündet und die größten Seeschiffe zu tragen vermag, zählt (1881) 3125 E. und hat ein Zollamt, einen guten Seehafen, eine Schiffahrtsschule, Makrelenfischerei und Austernfang. Bis zur großen Revolution war T., mittellat. Trecora oder Trecoria, Bischofssitz und gehörte zur Grafschaft Penthievre, die unter den Bourbons Herzogtum war.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 821Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei