Typenschreibmaschine oder Typewriter (engl.), s. unter Schreibmaschine. aus der Familie der Typhaceen. Man kennt gegen 10 Arten, die in den Tropengegenden und in den gemäßigten Zonen eine weite Verbreitung besitzen. Es sind Sumpfgewächse von schilfähnlichem Ansehen, welche im Schlamme stehender Gewässer wurzeln und ihre grundständigen, langen, breit oder schmal linealen Blätter und ihre einfachen runden, blattlosen Stengel hoch über den Wasserspiegel emporhehen. An der Spitze des Stengels stehen zwei aus sehr kleinen, dichtgedrängten Blüten zusammengesetzte, walzige oder längliche, gelb⸗ oder schwarzbraune Kolben übereinander, von denen der untere weibliche, der obere männliche Blüten enthält. Beiderlei Blüten besitzen ein rudimentäres, in hagrfeine Zipfel geteiltes Perigon, die männlichen drei Staubgefäße, die weiblichen einen Fruchtknoten, aus dem sich ein sehr kleines, einsamiges Nüßchen entwickelt. Die Anzahl der Blüten ist eine außerordentlich große; so hat man in einem einzigen weiblichen Kolben nahezu 100000 Blüten gezählt. In Deutschland sind besonders der breitblätterige und der s chmalbätterige J., T. latikolia L. und T. a ngustifolia L. häufig „ihre Blütenschäfte werden bis zu 2 mhoch. Die ziemlich dicken, markigen Stengel und Blätter der T. werden als Emballage (insbesondere zur Verpackung von gefüllten Weinflaschen), die reifen wollhaarigen Blüten zum Ausstopfen von Polstern, wohl auch anstatt des Bärlappmehls zum Bestreuen wunder Hautstellen bei!“ kleinen Kindern benutzt. Außerdem werden die getrockneten Blätter beider Arten zur Herstellung von Matten u. dgl., sowie von den Böttchern zum Verdichten oder Verlieschen der Fässer verwendet.