Valentini (Georg Wilh., Freiherr), preuß. Generallieutenant, geb. 21. Aug. 1775, wurde im Kadettenkorps erzogen, nahm als Jägeroffizier an den Rheinfeldzügen teil und schrieb eine »Abhandlung über den Kleinen Krieg o. Er machte den Krieg 1806/7 als Generalstabsoffizier mit, trat dann in österr. und bald darauf in russ. Dienste, nahm 1810 am Türkenkriege teil, kehrte 1811 nach Preußen zurück und wurde 1813 Oberquartiermeister im Horkschen Korps. Im November trat B. zum Bülowschen Korps und machte den Feldzug in den RNiederlanden mit, kam dann wieder zu Zork und war 1815 nochmals bei Bülow. Im I. 1828 wurde er Generalinspekteur des Militär-Erziehungs⸗ und Bildungswesens und starb zu Berlin 6. Aug. 1834. V. hat eine Reihe kriegsgeschichtlicher Schriften hinterlassen: „Erinnerungen eines alten preuß. Offiziers aus den J. 1792— 4 (Glogau und Lpz. 1833), „Versuch einer Geschichte des Feldzugs von 1809 an der Donauv (2. Aufl., Berl. 1818), «Die Lehre vom Kriege v (6. Aufl., Berl. 1833; enthält im 2. Teil die Feld⸗ — in Holland und Frankreich 1813/14, im 3. Teil Türkenkrieg).