Wald, Stadt in der preuß. Rheinprovinz, Regierungsbezirk Düsseldorf, Kreis Solingen, 33Ikm im WNW. von Solingen, zählt (1885) 2822, als Gemeinde mit über 70 kleinen Wohnplätzen 9882 meist + C. und hat eine evang. und eine kath. Pfarrkirche, eine höhere Lehranstalt, einen Steinbruch, eine Ziegelei, fünf Fabriken für Schirme und Schirmgarnituren, vier für Stahlbügel, drei für Bruchbandfedern, eine für Maschinen und viel Eisen⸗ und Stahlwarenerzeugung, besonders von Messern, Gabeln und Scheren. W. wurde 1856 zur Stadt erhoben.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 393Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei