Watte (frz. ouate; engl. wad, wadding), in der Spinnerei (s. Baumwollindustrie, Flachsspinnerei, Seide und Wollspinnereij soviel wie Vlies, das Produkt der Kratzmaschine, das entweder weiter verarbeitet, oder als lockeres pelzartiges Material durch Ausbreiten in einem Rahmen und beiderseitiges Bestreichen mit Leimwasser in festen Zusammenhang und in die Form von Tafeln gebracht wird, um zum Unterlegen oder Füttern von Kleidungsstücken, Bettdecken u. s. w. (Wattieren) zu dienen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 477Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei