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Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

Weserhandels sind die Hölzer aus den Eichen⸗ und Buchenwaldungen an den Ufern, die berühmten Hörter Steine und Platten, die Oberkirchener, Vloöthoer und Portasteine, aus denen die großen Brücken bei Dirschau und arienburg erbaut worden, und die auch das Material zur Befestigung des Wolenfdee in Seur Ausbeuten der reichen Steinohlenflöze in Schaumburg-Lippe, aus Portacement, die Hüttenprodukte Westsa ens und des Harzes, hannov. und westfäl. Leinen, Wolle, Rüböl, Tabak, Glas, Kolonialwaren etc. Die —901. Handelsstadt an der W. ist Bremen. Vgl. Maidinger, «Die deutschen Ströme in ihren Verkehrs⸗ und Handelsverhältnissen» (Abteil. 4: Die W., Ems etc.„, Lpz. 1854); Geißler, Die W. Eine Beschreibung in Wort und Bildo (Brem. 1864); Kohl, Nordwestdeutsche Skizzen» (2 Tle., Brem. 1864); Freese, aübersicht des bremischen Handels im J. 1866 (Brem. 1867); Struck, Wanderungen durch das Stromgebiet der W.» (Hannov. 1877. Das Departement Weser im ehemaligen Königreich Westfalen, 5665 akm groß mit 331000 E., unifaßte Minden, Osnabrück, Ravensberg, den hess. Anteil an Schaumburg und das Amt Thedinghausen, hatte Osnabrück zur Hauptstadt, wurde 1810 dem franz. Depart. Oberems einverleibt und kam 1814 in die frühere Verfassung zurück.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 568Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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