Whitby, Parlamentsborough, Markt⸗ und Hafenstadt im North-Riding der engl. Grafschaft Nork, zwischen zwei Hügeln, an der Mündung der Esk in die Nordsee in höchst malerischer Landschaft gelegen, Station der Linien New-Malton-Rillington-Grosmont-W., Stockton-VHarm-Pieton-W. und Scarborough-Salturn der North-ECasternbahn, Hauptstation der Küstenwachten, zeigt überall in ihren schmalen, steilen Gassen Merkmale hohen Altertums, namentlich in der einst prächtigen, um 650 von König Oswald von Northumberland gegründeten, bald nach Wilhelm dem Eroberer ausgebauten Abtei (St. Hilda), zu deren auf den Höhen des East-Cliff liegenden Ruinen eine Treppe von 200 Stufen hinaufführt. Auf dem West-Cliff, 3Z2m über dem Meere, liegt die Neustadt mit vielen Prachtbauten; die Hauptkirche steht auf einem Fels 114 müber der See. In 7 und 15 Km Entfernung sind bedeutende Alaunlager, mit deren Erträgen, sowie mit Eisenerz und Bausteinen Handel getrieben wird, der durch den vom Esk gebildeten Hafen mit zwei großen Molen, guten Docks und Kais gefördert wird. Auch finden die von den Einwohnern angefertigten Schmucksachen von Jet, sowie die in den Schichten der umliegenden Felsen vorkommenden Versteinerungen starken Absatz. Eine Merkwürdigkeit sind die sog. Robin-Hoodssäulen unweit der Abtei. Die Stadt zählt (1881) 14554 E., hat ein Rathaus, ein Hospital für Seeleute im „Bath-Houses, ein Handwerkerinstitut und südöst— Jlich einen Leuchtturm. Zur Zeit der Angelsachsen „hieß W. Steonesheale, Steanashall, Steanesheall. u r urch (spr. Uittschörtsch), Stadt in der „engl. Grafschaft Salop (Shropshire), Station der London and North-Westernbahn und der Haupt⸗ „linie W.⸗Oswestry-Barmouth-Pwllheli der Cambrischen Eisenbahn, zählt (1881) 3756 E. und hat Handel mit Stiefeln, Hopfen und Malz.