FeedWischau (slaw. Wkoy)
ErdkundeBrockhaus 1882

Wischau (slaw. Wkoy), Stadt im mittlern Mähren, fast in der Mitte der von den Hannaken (s. d.) bewohnten Hanna, Station der Linie Brünn-Sternberg der Kaiser Ferdinands-Nordbahn, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, zählt (1880) 5221 E., darunter 2150 Deutsche und 3042 Slawen. Das Schloß in W. ehört dem Fürst-Erzbischof von Olmütz, der überhauht in der Gegend reich begütert ist. 7½½ fruchtbare Niederung zu beiden Seiten der Elbe, zwischen Werben und der Havelmündung einerseits und der Stadt Lenzen andererseits.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 698Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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