Berbindungsansatz festgehalten werden kann. Hierzu ist an dem Hebel ein Haken angehängt, welcher die Stange unter dem Ansatz umschließt. Ist die Stange so weit gehoben, daß der nächste untere Verbindungsansatz über die Schwelle vorsteht, so wird von der Schwelle aus die Gabel hunter dem Ansatz durchgesteckt und dadurch die Stange so lange festgehalten, bis der Haken des Hebelarmes oberhalb ausgelöst und zu einem weitern Hub an den über der siothek Heidelberg Schwelle vorstehenden unteren Verbindungsansatz eingehängt ist. Daraus ersieht man, daß die Länge der Glieder des Gestänges von der Hebelvorrichtung abhängig ist, oder die Hebelvorrichtung nach der Länge der Glieder eingerichtet werden muß. Beizu geringer Hubhöhe der Hebel-V offener Cylinder mit Seitenöffnungen, VVVX durch welche stets ein Theil des Bohrmehls Fig. 527. gegossen wird, in das Innere des Cylinders eindringen wird, der dann, samt dem Bohrer, von Zeit zu Zeit emporgezogen und geleert wird. 82.) Neuerdings sind in Amerika Bohrmaschinen zum Abteufen von Schächten in solchen Dimensionen zur Anwendung gebracht worden, daß dieselben den nöthigen Raum zu Fahrung, Förderung und Aufnahme der zur Wasserhaltung erforderlichen Kunstsätze bieten. Diese von Hugo Sontag, einem Deutschen zu St. Louis, erfundene Bohrmaschine beruht auf dem Prinzip des Freifallbohrers, und zwar wird dabei stets ein engeres Bohrloch von etwa 0,0 m. Durchmesser auf 20—30 m. Tiefe vorgebohrt und der Schachtsohle eine trichterförmige Gestalt gegeben, so daß das Bohrmehl dem engen Bohrloch zugeführt wird, also der Schachtbohrer stets auf das freie Gestein auffällt. Der ausgebohrte Schacht wird stets gehörig verkleidet. Betreffs der sehr häufig auftretenden neueren Erfindungen müssen wir auf die Fachliteratur verweisen; vgl. auch d. Art. Bohrer, Bohrmaschine, Steinbohrer etc.