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NaturlehreBau-Lexikon 1881
Desorydation

Desorydation, f., frz. désoxydation, désoxygénation, f., engl. disoxydation, disoxygenation, auch Reduktion genannt, das Gegentheil der Oxydation, ist der-Fig. 1387. Petersens Haus in Nürnberg. Ier Oryde zu Wasser verbindet; od. endlich durch Kohle in der Gluthitze, welche selbst diejenigen Körper, die mit dem Sauerstoff am innigsten verbunden sind (d. s. die Oxyde der Alkalimetalle), zu desoxydiren im Stande ist. Am großartigsten vollzieht sich der Prozeß der D. in den Hohöfen, wo die Mineralien behufs der Metallgewinnung desoxydirt werden. Eine D. mit unvollständiger Entfernung des Sauerstoffes findet 3. B. statt, wenn Salpetersäure (aus 5 Th. Sauerstoff auf 1 Th. Stickstoff bestehend) zu salpeteriger Säure (3 Th. Sauerstoff auf 1 Th. Stickstoff umgewandelt wird; s. auch d. Art. Eisen, Kupfer, Messing, Zink.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 155Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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