
Krahn, m., auch Kranich gen., krz. gruau, m., grue,f engl. crane, besteht aus einem Richtbaum oder Kraht ständer, franz. Poingon, arbre, engl. erane-post stile, d ganz oder nahezu senkrecht, aber dabei entweder drehbe befestigt ist, franz. pivot tournant, engl. turn-stile, od zwar an sich feststeht, rz. pivot xe, engl. Hxed stile, dar aber einen Ring od. dergl. hat; an diesem Ring bei dre barem Ständer on dessen obern Ende sitzt ein langer Balken, ganz horizontal oder etwas schräg aufste BLIOTIEK gend, Krahubalken, Arm, auch Krahnbrache genannt, franz. volée, bec, fauconneau, engl. gib, jib, gibbet, neck, welcher um den Richtbaum herum bewegt werden kann, u. manchmal noch eine schiebbare Krahnbalkenverlängerung, Schnabel, franz. ecoperche, k. engl Outrigger, cat-head, trägt. Man unterstützt den Krahnbalken durch eine Strebe, welche sich an eine am Richtbaum befestigte Pfoste, Knagge oder dgl. ansetzt. An dem vordern Ende des Balkens od. Schnabels wird ein Flaschenzug angehängt und mittels desselben die betr. Last in die Höhe gehoben, wo sie auf einem beliebig hohen Punkt durch das Umdrehen des Richtbaums seitwärts bewegt werden kann. Die neueren K. e, meist durch Dampf bewegt, sind in der Regel nach Fig. 2383 und 2384 konstruirt. Das Seil des Flaschenzugs läuft über eine Trommel A, an der ein Triebrad B mit z. B. 66 Zähnen sitzt u. in ein Getriebe mit 11 Zähnen greift. luf dessen Welle sitzt ein Stirnrad D'mit 54 Zähnen, in welches ein Getriebe U von 9 Zähnen greift, auf dessen Welle das Rad F mit 54 Zähnen sitzt. Zwischen beiden Rädern D und F sitzt eine Welle GE, die unten vor Du. 12877. Kragsteine mit mehrseitiger Ausladung. hinter F vorbeigeht, an den Enden mit Kurbeln versehen f., ist und an welcher zwei Getriebe K und D mit 9 Zähnen u⸗ sitzen. Schiebt man nun die Welle nach vechts, so greift K er in D ein; schiebt man sie nach links, so greift Lin F ein; ar in jeder dieser Lagen wird die Welle durch den Hebel M. her festgehalten, der in Angriffe der Stange Neinfällt. In un der ersten Stellung wird bei Umdrehung der Kurbeln die ‚h-Trommel durch Bermittelung der Räder B, D und der Getriebe C, K gedreht; in der andern Stellung durch Berei⸗ mintelung der Rüder . D, V und des Getriebes entgegengesetzter Richtung. Im erstern Fall tritt nun folgende Kraftersparnis ein. Die Kurbellänge sei dreimal so groß wie der Halbmesser der Trommel, dadurch allein könnte die Last P == 3 Vsein (wenn V die Kraft ist); da die Rolle der Last eine lose ist so könnte P.= 3. 2 Vsein; da B die sechsfache Anzahl Zähne hat als O, so steigertsich das Verhältnis auf P= 3. 2.6 V, durch die Uebersetzung Fig. 2883. Krahn. Fig. 2384. von D auf K erhalten wir abermals einen sechsfachen Ge⸗( winn, also E 3. 2.6.6 V⸗ 216 V; bei der zweiten Stellung, beim Eingreifen von Lund Faber sogar P 216.6 V⸗ 1296 V. Der Krahnständer P P dreht sich r theils auf dem Zapfen Q, theils mit der Verdickung Ran 1Friktionsrollen SSs. Auf dem Kranz neben dem Rad F ist l(eine Brandbremse angebracht. Diese feststehenden Kee, werden auch wohl durch Dampf betrieben u. heißen dann. Dampfkrahne. Die Dampfkraft wird entweder durch Treibriemen auf die Räder bei Bübertragen oder wirkt direkt, indem die Kolbenstange des Cylinders mit dem Seil oder der Kette verbunden wird. Außerdem giebt es aber auch bewegliche Krahne, und zwar z. B. drehbare Wand⸗
