
Pfaffenmütze, k. 1. auch Bischofsmütze, frz. bonnet prétre, s. d. Art. Festungsbaukunst C. I.b. 1. — 2. s. v. w. 2 Handramme s. Besetzschlägel und Ramme. figuren 1., II. Stück Holz, an einem Ende zugespitzt; derleichen Hölzer De werden zu verschiedenen Zwecken verwendet, z. B.: Be X. Schwache, franz. auch échalas, engl. stake, vineprop, zu Weinbergspfählen und Baumpfählen; s. d. Art. en Man fertigt dieselben aus Pfahlstangen s. d. Bauholz F. I. d. und Anpfählung. Stärkere, sog. Blockpfähle, frz. auch pilot, en gl. pole, Pfahlbauten. .Jochpfahl, Kranzpfähle. Mühlenbau; s. d. Art. Gerinne, Wehr, Eis-F. Anpfähle, Getriebepfähle zc., frz. pal-Pawen engl. lath, astel, im Grubenbau; Anpf ahl, Grubenbau etc. G. Als Merkzeichen; s. d. Art. Wtftühten, H. Zu Einfriedigungen; s. Hürdenpfahl, Zaunpfahl. I. Zum Anbinden der Schiffe etc.; s. d. Art-Bukke, due d'Albe etc. K. Bei allen genannten Verwendungen stehen die Pfähle zum Theil im Erdboden, zum andern Theil entweder immer unter Wasser, dann heißt der P. frz. Courçon, oder immer an der Luft, oder beiden abwechselnd ausgesetzt. Ueber die Dauer der Pfähle je nach diesen Verhältnissen s. d. Art. Dauer. Ueber die Mittel, dergleichen Pfähle gegen Fäulnis zu schützen, Art. Fäulnis, Bauholz, Imprägnirung etc.; bewährt hat sich auch eine Eintauchung des in Erde kommenden Theils in kochendes Kalkwasser, nach vorheriger Tränkung mit verdünnter Schwefelsäure.