pflaster, wie das vorige, aber die Steine nur ungefähr 5—8 Cm. groß, d) Plattenpflaster; s. d. Art. Fußboden, Plattenbeleg etc. e) Feldsteinpflaster frz. paxe enblocage, engl. rubble-pavement, aus rundlichen Findlingen von eu. 10—20 cm. Durchmesser. 1) Kieselpflaster, das sogen. Mosaikpflaster aus kleinen, runden Kieseln, ist nicht sehr zu empfehlen. B. P. aus künstlichen Steinen: 1. Ziegelpflaster wird natürlich stets in Verband verlegt, am liebsten in Mörtel, selten trocken; s. Pflasterverband u. Pflasterziegel. — 2. P. mit Eisensteinen. Die aus bloser Schlacke gegossenen Pflastersteine sind meist blasig u. für Tragung von Lasten, also den Verkehr mit Lastgeschirr unzuverlässig, ja viele sprin gen schon beim fllüchtigen Festschlagen mit dem Hammer noch mehr beim Rammen; besser ist es, man formt Stein aus 40 Th. Eisenerzabgängen, 32 Th. Asphalt und 8 Th Erdtheer, oder man kleint die Erzabfälle, vermischt sie mi Asphalt u. Theer, und trügt die Mischung warm auf eine dick auf, u. zwar dreimal, so daß die Schicht zuletzt 12 bis 18 em. stark ist. — 3. Keraunisches P. Man preßt ein Gemenge von gepulvertem Feldspat u. Thon stark zwischen zwei Stahlmatrizen, wobei es sich etwa auf den dritten Theil des Volumens, u. brennt es dann, wobei es sich auf den vierten Theil seines Gewichtes reduzirt, u. dabei härter und weniger porös wird als gewöhnliches, mattweißes Porzellan. Es lassen sich auf diese Weise auch harte und feuerfeste Mauerziegel fertigen. — 4. Venetianisches P., . d. Art. batutta. — 5. Fliesenpflaster, s. d. Art. Fliese. — 6. Gußeisenpflaster aus größeren Platten mit Falz re. O. Klotpflaster oder Holzpflaster (s. d.). Pfasterhammer, m. frz. marteau m. Nassiette, engl. pavier's hammer. Das quer gegen den Helm stehende Eisen hat einerseits eine schaufelartig geformte Hälfte, anderseits eine quadratische Bahn.