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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Saphir, Sapphir, Korund, vu. franz. saphir, corindon, engl. sapphire, corundum (Miner.), Edelstein, Bruch muschelig, ins Kleinkörnige, ritzt Topas, ritzbar durch Diamant, weißes Strichpulver, glänzt lebhaft glasig, durchsichtig. Gehalt: 98, Th. Thonerde, 14 Th. Eisenoxyd, ½ Th. Kalkerde. Nach der Farbe unterscheidet man: a) rothen S., auch Rubin gen., 5) weißlichblauen Luchsfaphir oder Cordierit; o) rothschillernden Katzenfaphir; d) roth⸗ und blauschiklernden, Ee 2) bei den Alten hieß so der himmelblaue Lapis lazuli mit Goldpunkten, den sie auch Ehrysopastos nannten; f) stauhartigen, s. d. Art. Schmirgel; g) brasilianischen, v. w. edler Topas; s. auch d. Art. Amethyst. Suphirfluß, in (Miner.), häufig in Kupfergruben gefundener unechter n ein Bergkrystall von hell⸗ oder dunkelblauer Farbe.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 99Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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