
Schwanzhammer, mn., franz. martean m.& bascule, 2 quene, maka, macas, m., engl. tilt-hammer (Hütt.), 20—25 kg. schwerer Hammer, s. Fig. 3147, von den Daumen beeiner Daumwelle a getrieben. Sein Stiel ist ein zweiarmiger Hebel, wird am kurzen Ende (Schwanz, frz. queue, engl. tail) e von den Daumen getroffen oder von einer Ziehstange mittels des Schwanzringes e ergriffen, wodurch der Kopf des Hammers, der am längeren Arm befindlich ist, in die Höhe geschnellt wird, der Schwanz o aber mit der Ecke e auf den Prellklotz daufschlägt und dadurch beim Zurückfallen noch größere Gewalt übt; s. auch d. Art. Aufbereitung 6.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 169Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei