FeedSchwarzgelb
AllerleiBau-Lexikon 1881

Schwarzgelb als besondere Tinktur und wird bezeichnet durch diagonal sich kreuzende Striche. — 8. (Eisenarb.) nicht mit der Feile polirte und nicht verzinnte Eisenwären nennt man schwarz. — 4. (Hütt.) schwarze Glätte, die beim Silbertreiben gleich hinter dem Abstrich folgende Glätte. — 5. (Töpf.) schwarze Glasur ist herzustellen aus 1 Th. Silberglätte, 7 Th. Braunstein und etwas Sand, welches man auf der Glättmühle mahlt; s. Glasur. — 6. Schwarze Hrähe (Hütt.), die beim Schmelzen auf schwerem Gestübe entstehende, als Vorschlag beim folgenden Schmelzen be⸗ „Schiefer; s. d. Art. Thonschiefer u. Kreide; b) künstliche: 1besteht aus Thon, Kreide, Ruß und Gummiwasser. / — 8. Schwarze Pappel, s. unter Pappel; schwarzer Berustein, s. Bernstein; schwarzer Fir niß, s. unter Firniß; schwarzer FHluß, s. Flußmittel; schwarzer Glaskopf, s. v. w. Brauneisen⸗ „stein; schwarzer Marmor, s. Marmor 5. u. 10.; schwarzer Zinnober, s. Aethiops, Quecksilber u. Zinnober: schwarzes Erdharz, s. Asphalt; schwarzes Roheisen, s. Eisen II. eschwarzes Rosenholz, s. d. Art. Jakarandenholz.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 169Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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