FeedSchoppen oder Schuppen
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Schoppen oder Schuppen, m., franz. Echoppe, k., er shed, ein leichtes hölzernes Gebäude zu Aufbewahrr von Geräthen, Brennmaterialien etc.; unterscheidet sich! dem nicht zu den Gebäuden zu rechnenden Schauer dadudaß es Wände hat. Sthore, k., englisch shoxe, 1. (Wasserbau) am Rand der Deiche und Dämme eingeschlagene breite Pfähle zum Schutz gegen das Abspülen. — 2. (Schiffb.) frz. accoοre, engl. auch prop, die das Schiff während des Baues auf dem Stapel aufrecht haltenden Stützen oder Steifen. Sthorf, m., 1. (Wasserb.) Bündel Stroh oder Schilf. — 2. s. Baumgrind. schorsig, adj., nennt man an einem Deich die grüne Dossirung, wenn sie durch das Wasser an manchen Stellen ausgespült ist. schorl, m. (Miner.), eins von den Silikaten, welche Borsäure und Fluor enthalten; s. d. Art. Turmalin. Farbe dunkelgrün bis schwarz, Bruch muschelig, Glanz glasartig; erwärmt durch Reibungen, entwickelt der S. Elektrizität. Er findet sich als Beimengung jüngerer Granite, Gneiße, Glimmerschiefer etc.; a) schwarzer od. gemeiner S., auch Aphrieit genannt, vergl. Augit und Andalusit; b) grün, edler Turmalin; o) rother Aphrit; d) violetter, blätteriger, glasiger S., frz. s. granatique, transparent ete., auch Axinit o Thumerstein gen.; e) Kiesschörl od. Gahnit, s. Automol 2e.; k) strahliger, frz. s. Iamelleux, radié, s. Strahlste

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 151Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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