Schwefelammonium, n., frz. hydrosulfate m. d'amt‚ moniaque, engl. hydrosulphuret of ammonia, dient als r Trennungsmittel für viele Metalle. nSchwefelantimon, u. frz. antimoinem. sulfuré, engl. sulphuret of antimony, antimony-glance, Grauspießeglanzerz; s. d. Art. Antimon. Schwefelarsen, n., s. d. Art. Auripigment u. Realgar. rSchpwefelbarium, u. sd. Art. Baryterdesalze. rstoffsäure, k., franz. acide m. hydrosulfocyanique, engl. bydrosulphocyanicacid( Chem), Verbindung von Blausäure mit Schwefel (¾3 Wasserstoff, 1¾ Stickstoff, Kohle und 4 Schwefel), dargestellt durch Zersetzen des Rhodankalium (schwefelblausauren Kali) mit Phosphorsäure, ist wasserhell u. färbt organische Substanzen sowie Eisenoxydsalze blutroth. Schwefelblausaures Eisen kann zum Rothbeizen von Sandsteinen verwendet werden. Schwefelblei, n. (Hütt.), s. d. Art. Bleiglanz. Schwefelblumen, k. pl. franz. leurs de soufre, engl. flowers of sulphur, s. d. Art. Schwefel. Schwefelradmium, n., s. d. Art. Cadmium. Schwefelcalrium, u. frz. sulphure de calcium, engl. sulphuret of caleium, erhült man durch Glühen von? Th. Gips mit 1 Th. Kohle u. dient zum Wegbeizen der Häre. Schwefelchlorür, v., wird gebraucht zum Vulkanisiren des Kautschuks. Schwefeleisen, n. franz sulfure m. de fer, engl. sulphuret of iron. Ueber das natürliche Vorkommen s. d. Art. Schwefelkies 2. S. kann man bereiten durch Zusammenschmelzen von Eisenfeile und Schwefel, in einen Schmelztiegel zu gleichen Theilen schichtweis gelegt, oder durch Erhitzen von 1 Th. Schwefelblumen u. 2 Th. Eisenfeile, zu einem Teig mit Wasser gemacht, über gelindem Kohlenfeuer, in feuchter Luft u. bei Berührung von Säuren entwickelt es Schwefelwasserstoff. Schwefelerde, k., Mehlschwefel (Miner.), erdiger oder lockerer Schwefel, Farbe Schwefelgelb ins Graue; s. d. Art. Schwefel.