FeedSchwefelmetall
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Schwefelmetall, u., franz. métal m. sulfuré, engl. sulpho-metal, 1. feste, dahin gehört Schwefeleisenmangan. — 2. Flüchtige, Schwefelquecksilber, Zinnober. — 3. Lösbare, s. Schwefelleber. Viele derselben zeichnen sich durch eine intensive Färbung aus, so daß man sie als Farbematerialien benutzt hat. Es sind dies namentlich: Schwefelarsen, Schwefelzinn (Musivgold), Zinnober (Schwefelquecksilber). Schwarze Schwefelverbindungen SIEIIOTHEE HEIDELBERG sind: Schwefelblei, Schwefelkupfer, Schwefeleisen etc. Künstlich stellt man die Schwefelverbindungen dar entweder durch Zusammenschmelzen der betreffenden Metalle mit Schwefel, oder durch Fällung der entsprechenden Mestallauflösungen mit Schwefelwasserstoff oder Schwefelammonium. Schwefelmilch, K., frz. lait de soufre, engl. precipitated sulphur, s. d. Art. Schwefel. Schwefelmolybdän, m., frz. molybdeène sulfuré, engl. sulphuret of molybdenum, kommt in der Natur als Molybdänit krystallisirt vor, ist bleigrau, glänzend, schuppig und blätterig, biegsam und fettig anzufühlen; besteht aus 1 Th. Molybdän und 2 Th. Schwefel. schwefeln, trs. Z., s. d. Art. Abschwefeln, Anschwefeln und Schwefel.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 173Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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