theilen, bei welcher der T.sich bei Gußstahlschmelzhitze mit vollständiger Flußschicht ohne Aufblasung überzieht. Fetter oder langer T., frz. argile grasse, engl. unctuous clay, von: Antonienhütte bei Ruda (Oberschlesieennn 2½¾½ 4 fetter Thon von Koburz 2 5 Polnischer Thon von Miree Magerer, kurzer T., frz. argile mai⸗ 4—. gre, engl. meager olay, meist mehr 0 1½ oder minder feuerfest, aus dem Jura⸗ 2 127 kalk in Württemberg. Je mehr Quarz 4 3 man zusetzt, um so schwerer schmilzt er; 2⁵ 2 also je mehr Quarzzusatz man braucht, um so weniger strengflüssig ist er. Vollständig geschlämmter T. ö b 4 6 Im allgemeinen wird sich ganz reiner geschlämmter T. ohne Quarzzusatz bei der erwähnten Hitze zu einer mehr oder weniger blasigen Porzellanmasse aufblasen, bei 1 Th. Quarzzusatz theils etwas aufblafen, theils verglasen, bei 2 glasiren, mit 3 wenig glasiren, zwischen 3 u. 4 schwach glasiren, bei 5 klinkerartig an der Außenseite werden, bei 6 körnig absondern; die unter den einzelnen Sorten sich findende Verschiedenheit im Verhalten beruht auf chemisch gebundener Kieselsäure. Die Anwendung des Ties zu Töpferarbeiten etc., zu Wasserdichtung, zu Beseitigung von Fettflecken u. dergl. ist hinlänglich bekannt; s. d. Art. Thonwären. Ueber die Verwendung des Ties s. außerdem noch d. Art. Mörtel, Lehmmörtel, hydraulischer Mörtel, Eiskeller, Eisterne, Silo, Terracotte, Fliese, Kachel, Dreschtenne, Aestrich, Form, irdene Arbeiten, Klei, Abdruck, Dahn, Gar, Feuerbeständig, Baumaterialien B. etc. — Mauern, welche vom Wasserandrang zu leiden haben, z. B. in Gruben, Kellern etc., kann man durch eine Thonschicht ziemlich wasserdicht machen, die hinter der Mauer eingestampft wird; s. auch Lagerung e. Das Schlämmen des Tis geschieht gerade wie beim Lehm; s. Schlämmen 8.