FeedSchaubrote
Haus & KücheBrockhaus 1882

Schaubrote hießen bei den Israeliten die 12 Brotfladen, welche, nach der Zwölfzahl der Stämme aus feinstem Weizenmehl bereitet, im Tempel zu Jerusalem vor dem Angesicht Jahves el dem sog. Schaubrottisch in zwei Reihen aufgelegt, an jedem Sabbat durch frische ersetzt und dann von Priestern als Repräsentanten des Volks an heiliger Stätte gegessen wurden. Der Schaubrottisch war aus Akazienholz gefertigt und mit Gold überzogen und stand im Heiligen des Tempels unmittelbar vor dem Vorhang des Allerheiligsten. (S. Tempel.) Ahnliche Brot- und Kuchenopfer finden sich auch bei den Persern, Indern, Agyptern, Griechen und Römern.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 307Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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