FeedTirtifeu
Haus & KücheBau-Lexikon 1881

Tirtifeu, m., frz., Feuerhaten im 14. Jahrh. Disch, m., frz. table f., engl. table, lat. tabula, mensa, cibilla, f. d. Art. Tafel u. Speisesal. Die bequemste Tischhöhe differirt von 0, —0,3o m., je nach der Größe der Personen und der Höhe der zu dem T. gehörigen Stühle; ein zum Schreiben bestimmter T. muß etwas höher sein als ein Speisetisch; ein T. zum Kaffee⸗ und Theetrinken könnte noch niedriger sein. Vor allem richte man sein Augenmerk darauf, daß weder die Tischbeine noch die Tischzarge die am T. Sitzenden geniren. Ein T. kann auf verschiedene Artzur Vergrößerung eingerichtet werden; danach unterscheidet man Auszugtisch, franz. table à rallonge, Klapptisch, frz. table brisée, pliante, à abatants, engl. flap-table, folding-table, Coulissentisch, frz. table à coνμ½ sses, engl. sliding-table; nach der Bestimmung Speisetisch, Theetisch, Nähtisch, Schreibtisch u. s. w., nach dem Stellungsort Fenstertisch, Wandtisch, Sofatisch, Ecktischetc.; s. auch d. Art. eilliba, mensa, Möbel, Beerbank etc. Dischbein, n., frz. pied de table, engl. table-leg; die Stärke richtet sich nach dem Zweck, die Form nach dem Stil des Tisches. Dischblatt, u., Cischplatte, k., frz. table, tablette, engl. table-board, in der Regel von Holz, Schiefer oder Marmor. Doch giebt es auch künstliche Marmortischplatten, s. unter Imitation, Stuckmarmor, Steinguß etc.; wird entweder durch Einschiebleisten oder mittels einer Cischzarge, franz. ohassis de tablette, engl. frame, auf die Tischbeine befestigt. Wischkloben, m., s. v. w. Bankschraubstock.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 348Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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