Zwinge, f., franz. serrezoint, m., Schraubenzwinge, Leimzwinge, kleiner, viereckiger hölzerner Rahmen mit einer Schraube, parallel mit der einen offenen Seite, in welche man geleimte Gegenstände einschraubt, bis sie trocken sind. — 2. frz. krebte, virole, engl. ferrule, verrel, veryel, hoop ete., Ring um das Ende eines Pfahles, einer Zange, eines Werkzeugheftes etc. zu Verhinderung des Auf:⸗ spaltens, s. Beschläge und Band I.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 527Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei