Feednormannischer Baustil
BaukunstBau-Lexikon 1881
Fig. 2684. Isländischer Truhstuhl.
Fig. 2684. Isländischer Truhstuhl.

normannischer Baustil, m., franz. arohitecture normande, engl. norman-style. Ueber kunsthistorische Stellung dieses Stils s. d. Art. Baustil B. VIII. f. Normannen nannte man die gesamte germanische Bevölkerung Skandinaviens, besonders aber die sogenannten Wikinger, die schon 787 in England erschienen, sowie die Waräger, die 862 unter Rurik in Nowgorod und in Kiew Reiche gründeten, von dort aus 865, 941 etc. Dakien besetzten, Byzanz bedrängten, bis zumKaspischen Meer vordrangen u. dort die Alanen Andere kamen um 810 nach Gent und Nimwegen, zerstörten von hieraus nach Ludwigs des Deutschen Tod rheinische Worms, ferner Trier, Metz, Utrecht, Mecheln u. Aachen, behaupten, wie vielfach. Die waren kriegerisch, unternehmungslustig, selbst e irchthiülre aus Ti bei klug, gewandt, ernst; sie lernten auf ihren dem Raub, Handel gewidmeten weiten Seefahrten die verschiedensten Kulturzustände kennen und schätzen. Wo sie längere Zeit angesiedelt waren, adoptirten siezwar die Formen der vorgefundenen Stile, aus dem frühromanischen Stil z. B. die Basilika-Anlage, aus dem byzantinischen die Kuppel über der Kreuzung und die reiche Apsidengruppe, aus dem sarazenischen den Spitzbogen mit verlängertem Schenkel, aus dem spätromanischen die Pfeilerbündel u. die Kapitälform etc., gestalteten sie aber ziemlich schnell, ihren Anschauungen gemäß, theilweise um und bildeten so eine besondere, in vielem Bezug einheitliche Bauweise, welche jedenfalls wesentlich mit zur Gestaltung des gothischen Stils beigetragen hat. Die Gliederungen gleichen zwar in der Hauptsache den romanischen, erlangten aber doch unter den Händen der Normannen vielfach einen ganz besonderen Charakter. Die Ergebnisse dieser Kombinationen in den verschiedenen Gegenden waren natürlich verschieden. — 1. In Skandinavien selbst sollte man nun die etwaigen Urformen normannischer Kunst suchen. Die Kirchen des Harald Blauzahn, 936 - 986, waren aber nur Holzbauten und ihre Ornamentik mag der an den norwegischen Holzkirchen (s. d. Art. Holzarchitektur) u. an den irischen Bauten (s. d.) vielfach geglichen haben, fast dieselbe gewesen sein, wie an ihren Schiffen, die ja sogar mit einem Thurm versehen waren und deren Bemalung, Vergoldung u. Versilberung Adam v. Bremen rühmt. Olaf, der Skotkönig, hatte 1001 in Schweden, in Norwegen Olaf Knud der Große (1013—35) gründete steinerne Kirchen. — Aus dem Ende des 10. Fahrh. stammen die Thüren der Kirchen zu Urnes u. Tind (letztere leider abgebrochen), Fig. 2683, sowie der isländische Truhstuhl, Fig. 2684. Steinbauten nun, die Kirchen zu Moster (996), Vernes, Raade etc., sind einfach, ja roh, und folgen, soweit überhaupt Formen vorkommen, dem romanischen Stil, so daß nur die Schnitzerei der Holzdecke an die heimische Weise gemahnt. Die Kirche zu Throndenes hat bereits 2 Thürme Die Kirchen zu Aker und Ringsaker haben Rundpfeiler mit sehr niedrigen Würfelkapitälen u. Vierungsthürme, wie der sogenannte Odinstempel bei Upsala (eine Kirche der Zeit kurz nach dem Jahr 1000), Fig. 2685 u. 2686, die zu Ringsaker auch Tonnengewölbe in dem Mittelschiff, Hallen über den Seitenschiffen. Am Dom zu Drontheim, Fig. 2687 u. 2688, ist A die von Olaf dem Dicken (1016—-1030) erbaute, im Obertheil später veränderte Clemenskapelle; bei Berbaute Magnus der Gute (1036—1047) Olafs Grabkapelle von Holz und Harald Hardrage (um 1050) ein steinernes Oktogon über dieser so- wie die Kirche C; 1160 fügte Bischof Eystein das Querschiff Dmit dem Vierungsthurm hinzu. 1248 wurde das Langhaus E begonnen, aber schon 1328 stark durch Feuer beschädigt; den um 1200 und nach 1328 vorgenommenen Restaurirungen gehören viele der Außenformen an. Die erhaltenen älteren Theile aber, z. B. die Aufkröpfungen der Sockel unter den Fenstern der Clemenskapelle, die tiefen Bogennischen mit Zickzackgliederung in den Kreuzarmen, die zweigeschossigen Triforien daselbst, die mit Zickzack verzierten Blendarkaden außen an den Kreuzarmen (am südlichen etwas größer u. ruhiger als am Nordflügel), die fast thurmähnlichen Eckpfeiler an den Kreuzarmen u. ihren Kapellen gehören zwar theils in die Formenreihe des roman. Stils, zeigen aber doch theils noch, auch an normannischen Bauten anderer Gegenden wiederkehrende Sonderheiten, darunter die Hinneigung zum Spitzbogen (z. B. Kreuzungsbögen), einzelne phantastische Verschlingungen etc., theils sind sie als direkt norwegisch zu bezeichnen (Aufkröpfung, Zickzackre.) — Außer dem Olafgrab sind auch andere Rundbauten zu verzeichnen, 3. B. auf Born-Bjernede, Munkholm; der Dom zu Lund, 1123 u. 1145 geweiht, litt 1172 und 1234 Anlage jedochmit 2 Westthürmen, rundem Chor ist die alte, wie die Krypta,ebensodie werk erinnernden Säulen des Chorbaues, die Blendbögen und-Zwergarkadenan dessen Außenseite, welche an longobardische wie denn auch die Sage den Meister 1— — — 6Fj Italiener nennt. Fig. 2687. Dom zu Drontheim (Grundrsß). Äuch in Roeskilde, Fig. 2689 u. 2690, führten 1234,1282, 1443, Brände Restaurirungen u. Veränderungen herbei. Die 1150 gegründete, 1168 in Stein umgebaute Rundkirche von Bjernede hat nur 4 Rundpfeiler mit Ziegelwürfelkapitälen, aber viereckigen Chorraum mit Spitz⸗ „bogengewölbe. — Schon von dieser Zeit an zeigen sich an 'tden Langbauten die normannischen Formen vielfach germischt mit deutsch-romanischen; an den Rundbauten hingegen in origineller Entfaltung ihres Wesens, blos gemischt mit heimatlichen, nordischen Elementen, während an den Holzkirchen sich eine Anwendung des Centralbaues aulf die durch die Holzkonstruktion vorgeschriebene rechtwinklige Form ausgebildet hat und natürlich da, wo diese viereckige Grundgestalt umgangen werden konnte, d. h. am Chorschluß, zur besseren Ausgestaltung kam. Die Motive 1 der Holzkirchen lassen sich in Roeskilde dunkel, ö sonders originell und ein selbständiges Streben Normandie. Nach den ersten Angriffen auf Rouen, Amboise etc. 841, auf Paris 845, 857, 861; auf Nimes Arles 859, nach der Niederlage von Löwen 891 setzten die Normannen um 910 unter Rollo (nach Dudo von Quintin aus Dakien und Alanien kommend) in den Besitz der nach ihnen Normandie genannten Landstrecke. Rollo ward 912 Eidam Karls des Einfältigen, und noch im felben Jahre soll er nach Dudo von St. Quintin: „weil — eeineözeit geblieben, Architekten Ansicht. muthmaßlich noch vor der Ankunft der Architekten von Rouen, vielleicht aber noch por Ankunft der Normannen gebaute Kirche ist die zu „Querqueville, Fig. 2691, die erste stilvolle, nur theilweis erhaltene Kirche ist die Abteikirche von Jumieges (um 1050), eine Basilika mit Stützenwechsel (Säulen wechseln Pfeilern, an die ursprünglich 2, jetzt 4Halbsäulen angesetzt sind) mit Würfelkapitälen u. unterwölbten Emporen in den Seitenschiffen. Dann folgt Berney mit ähnlichen Pfeilern, aber mit Kuppeln über den Seitenschiffen; Lery bei Pont de l'Arche (um 1100) hat schon ein Tonnengewölbe auf Gurten im Mittelschiff. Die 1066—1078 gebauten beiden Abteikirchen zu Caen, St. Etienne (Abbaye aux hommes) und St. Trinité (Abb. aux dames), sowie die wenig spätere Kirche St. Nicolas daselbst, bekunden schon Ausbildung der Bauweise. Bei beiden ersten hat das Langhaus 4 Joche, im Mittelschiff mit je einem sechstheiligen Kreuzgewölbe, in jedem Seitenschiff mit je zwei kleinen. Die Kreuzarme sind ganz durch eine unterwölbte Empore eingenommen. Der Chorbau besteht aus einem Joch gleich dem des Langhauses mit einer Apsis an dem Mittelschiff. Im Westen stehen zwei Thürme mit Vorhalle siotnek Heidelberg DFC zwischen sich. Die Pfeiler sind mit Halbsäulen und Eckdiensten besetzt, die Füße nur als Abschrägung profilirt, die Kapitäle, ziemlich roh korinthisirend haben niedrige,‚ nur gefaste Kämpferwürfel. Grundriß, Durchschnittstheil und Ansicht von St. Etienne s. Fig. 2692—2694, einen Durchschnittstheil von St. Trinitée, Fig. 2242. Die oberen Säulchen haben Faltenkapikäke (s. d.) Der Chorbau, bei St. Etienne um 1220 verändert, ist an St:Trinité erhalten, besser aber noch an St. Nicolas, s. Fig. 2695, jetzt Militärmagazin. Wie diese Kirchen, so folgt auch noch die von St. George zu Bocherville (um 1100) in den Details dem romanischen Stil, hat aber statt der Emporen einen Triforiengang (Mönchsgang). Die Kathedrale zu Bayeux hatte 1106 u. 1159 durch Feuer gelitten u. war 1183 noch nicht ganz wieder vollendet, s. Fig. 2696. Dann folgen die älteren Theile der Kathedrale zu Evreux, die Klosterkirchen Blanchelande, Graville, Lessay, Montvilliers, St. Julien beiRouen (1183 ff.) und Savigny (1173). All diese und überhaupt die überaus zählreichen normannischen Kirchen des nördlichen Frankreichs gehen von der flachgedeckten Basilika aus, adoptiren aber sehr zeitig und allgemein das Kreuzgewölbe. Ueber den Seitenschiffen haben sie Emporen od. Triforien, die sich auch in die Querarme hinziehen. Die Pfeiler sind mit Ecksäulchen und angelegten Halbsäulchen versehen und in der Regel alle gleich stark. Die Nebenschiffe verlängern sich östlich vom Querschiff, haben aber keine Apfis. Kreuzungsthürme und zwei westliche Thürme kehren ziemlich regelmäßig wieder; die Lisenen treten sehr kräftig, fast strebenartig hervor, häufig verbunden mit Blendarkaden an den Obermauern. Das Gesims ruht auf phantaftischen Konsolen. Ueber dem nicht zu hohen, reich gegliederten Portal stehen statt der Rosen oft zwei oder mehrere Reihen einfache Rundbogenfenster. Die Thürme, welche nur höchst selten ins Achteck üÜbergehen, haben runde oder achteckige Steinhelme mit vier ebenfalls Fig. 2692. achteckigen, runden, doch auch vier St. Etienne zu Caen. eckigen Eckthürmchen. Auch die Details entsprechen in ihrer Derbheit u. Strenge dem Gesamtbild. Die Säulenkapitäle sind meist würfelförmig, blos mit Linien verziert, oder als Faltenkapitäle (s. d.) gestaltet. Alle andere Ornamentik besteht besonders aus verschlungenen u gebrochenen Linien; Zickzack, Raute, Sterne, Brillantirung, Schachbret, Tau, Schuppen, Hundszahn, Nagelkopfreihen etc. sind die hauptsächlichsten Dekorationselemente. Die Bemalung der Architekturtheile, welche fast überall vorkommt, ist in ernsten, düsteren Farben gehalten, und in derselben, sowie auch in der plastischen Verzierung, spielt die Thiersymbolik eine sehr wichtige Rolle. An der Kathedrale von Coutances, 1048 das erste Mal vollendet, begann um 1180 ein Umbau, der erst nach 1300 vollendet ward. In Fig. 2697 gehören die beiden Westthürme im Unterbau dem 13., im Oberbau dem Anfang des 14. Jahrh. an, der Vierungsthurm ist um 1230, der Chor um 1250 vollendet, die Kreuzarme um 1190 geschlossen. 1170 bis 1181 wurde die Kirche zu Fecamp wieder aufgebaut; der Chor zeigt noch romanische Theile u. nur das nach 1200 vollendete Langhaus hat kantonirte Pfeiler mit dreifachen Diensten, unter u.selbst über denEmporen nochRundbögen, obschon hier ein Vierblatt im Bogenfeld über den eingesetzten Bögen sitzt, und nur im Lichtgaden stumpfe Spitzbögen sowie Strebebögen, ohne aber gothisch genannt werden zu dürfen. Der Chor von St. Etienne zu Caen (um 1220)hatunten noch Rundbogenblenden über den Lanzettfenstern der Radialkapellen, an dem über diese aufragenden Umgang Kreuzungsbögen, nur imChevet reine Spitzbögen, aber noch mit Ueberschlagsims etc., kurz ist ebenfalls noch nicht gothisch. An der Kathedrale zu Rouen stammt nur der südliche Facadenthurm —St. Romain — aus dem 12. Jahrh. Alles Andere „rundriß. St. Etienne zu Caen. Durchschnittstheil. ist 1207 nach einem Brand neu begonnen und 1280 erst vollendet. Das Langhaus hat noch spätromanisch disponirte Pfeiler und emporenartige Gallerien (Mönchsgänge), wie San Marco in Venedig. Der Chor hat zwar einen Kapellenkranz, aber nur aus 3halbrunden Kapellen, Rundsäulen mit Knospenkapitälen, aber noch mit Eckblättern am Fuß; die gothischen Theile gehören erst der Zeit nach 1250 an. Rundsäulen haben auch die Kirchen von Mortain (1216), Louvier (1226 geweiht), Lisieux (1226 begonnen) und erst mit dem Chor zu Bayeux und den spätesten Theilen von Coutances ist der Anschluß an die Gothik vollbracht. b) Im südlichen Frankreich, bes. in der Provence, wurden die Kirchen sehr zeitig total in Stein ausgeführt. Das Mittelschiff wurde mit einem Tonnengewölbe überdeckt, dessen Profil schon fehr früh den Spitzbogen zeigt. Die Seitenschiffe wurden mit halben Tonnengewölben überdeckt, die Dachdeckung ward direkt auf das Gewölbe und zwar von Stein aufgebracht, nachdem die Extrados der Gewölbe durch Aufmauerung zu geradlinigen Flächen aufgeglichen worden; s. d. Art. Dach. Die Centralthürme sind vorherrschend, doch kommen auch hier und da Glockenthürme vor. Einige von diesen Bauten Sbibliothe Heidelberg LDF Geschichte berichtet von Angriffen, denen die Pro-Seiten sarazenischer und Seeräuber ausgesetzt war, Anstand nehmen kön-Bauten zu den normanzählen. Wir geben in Fig. erbautes Portal, weldieselbe Disposition, die-Fig. 26 96. Kathedrale zu Bayeux. zeigt, wie die sizilianigenuesischen Portale; in einen Thurm, der aufitalienischen Glockengleicht; in Fig. 2700 eine einem halbzerstörten Kreuzgang, endlich in Fig. 2701 ein Wohnhaus zu Figeae aus dem 13. Jahrh. — 3. In Uuteritalien. 1003 landete Drogo v. Hauteville mit 40 Begleitern in Salerno, half die Stadt gegen einen Angriff der Sarazenen vertheidigen und trat in Dienste des Herzogs von Salerno; 1011 gewann Melo v. Bari den Raynulf zu Hülfe gegen Byzanz; 1030 Maniaces die Hülfe dreier Brüder Hauteville gegen die Sarazenen etc. Landbesitz war die Folge. 1020 gründeten die Normannen die Stadt Aversa, 1035 erobersie Melfi, Venosa, Lavello; 1043 schon wurde Apulien zu einem normannischen Staat erhoben,‚ 1053 von Hunifried als Staat organisirt, 1056 Robert zum Herzog gewählt, 1058 kam Roger nach Ka-Fig. 2697. Kathedrale von Coutances. Choransi Erst 1266 erlosch die Normannenherrschaft. Fig. 2698. Portal der Kirche zu Maguclone3 Fig. 2699. äußert sich ihr Einfluß an Kleinwerken, wie Bronzethüren, Osterleuchtern, Tabernakeln, Kanzeln (3. B. im Dom zu Capua 1078), dann an Thurmspitzen, z. B. am Thurm der Kathedrale von Melfi 1053, an dem scharfen Blattwerk der Kapitäle (S. Agostino zu Ravello um 1060). Von etwa 1070 an erst kann man ihn an ganzen Kirchenbauten beobachten, z. B. an der Kathedrale von Andria 1069, an der zu Milet und an der zu Salerno 1077 ff.; 1080 baute Arnald von Acerenza die dortige Kathedrale, u. gleich darauf mit dem Sarazenen Leonardo die Kirche S. Eustachio zu Matera. Erstere hat, wie schon die 1070 erbaute zu Aversa, ein Chevet mit Umgang und Kapellenkranz. Die Seitenschiffe wurden bei Arnalds Bauten, wie anderwärts hier und da, im Vergleich zum Mittelschiff breiter wie früher, ja in einzelnen Fällen fast gleichbreit; die Seitenlangwände sind noch den Jochen entsprechend in Schildbögen gegliedert. Die Querschiffe wurden sehr breit angelegt, standen anfangs gar nicht, später nur wenig gegen das Langhaus vor; die Bögen verlieren allmählich die longobardische Scheitelverstärkung. Vor 1110 kommen, an der Kathedrale zu Ruvo, ziemlich ungeschickte Spitzbögen vor unter Umständen, welche die Zuspitzung nur als Frucht des Strebens nach gleicher Scheitelhöhe mit anderen, runden und elliptischen Bögen erscheinen lassen. — Noch früher erscheinen sie unter ähnlichen Umständen an der Vorhalle der Kathedrale zu Salerno (um 1080) und der Kirche S. Angelo in Formis zu Neucapua (nach 1087), sowie an dem Baptisterium bei S. Pietro zu Monte S. Angelo (um 1076). In letzterem ATSitätsbibliothek Heidelberg kommt auch schon ein dem lable-corbel-table (s. d.) sehr ähnlicher Fries vor, aber noch mit Rosetten besetzt, sowie i eine hochzuckerhutförmige Kuppel. — Um 1100 erscheint! am Thurm der Kathedrale zu Trani ein augenscheinlich der Last wegen zugespitzter Bogen, u. an der Kirche Ogni Santi daselbst ein völlig normannischer Mosaikfries, gleichzeitig, wenn nicht schon um 1070, in S. Maria della Colonna daselbst Ueberwölbung des Mittelschiffs durch spitzbogige Kreuzgewölbe, während die Seitenschiffe noch, wie um 1035 zu Altamuca u. S. Maria immaculata zu bedeckt sind. Meist aber wurden noch Rundbögen u. zwar ziemlich stark gestelzte in die Arkaden gestellt, die Mittel-H schiffe, ja auch die Seitenschiffe mit Holzdecke und nur die Fig. 2700. Kreuzgang zu Fontifroide in der Provence. Chorräume mit Gewölbe versehen. Kurz nach dem Jahr 1100 zeigt sich ein merkwürdiger Umschwung in der Ornamentik, eine Rückkehr zur antiken Form, aber nicht so unfrei wie an gleichzeitigen und späteren Arbeiten römischer Schule, sondern ungleichfrischer, so daß die vor 1119 gefertigten Kapitäle zu Troja fast raphaelisch erscheinen. Diese Ornamente bekamen noch einen besonderen Reiz durch Aufnahme sarazenischer Elemente und durch Umarbeitung der Akanthusblätter in Annäherung an die sarazenischen Blattformen. Das Grabmal Bohemunds zu Canosa, 1111, hat eine in stumpfem Spitzbogen geschlossene Kuppel. Die Langhäuser der Kirchen der Zeit von 1127, wo Sizilien u. Apulien zueinem Reich vereinigt wurden, bis um 1160 sind meist noch reine Säulenbasiliken mit stumpfen Spitzbögen oder gestelzten Rundbögen in den Arkaden, ausgestattet mit Atrium, Alnbonen, Tabernakeln re, in altchristlicher Disposition, aber reichem orientalisirenden Mosaikschmuck. BERG O Universitätsbibliothe — Das Querschiff wird höher, Vierungskuppeln sind fast immer vorhanden u. gleich den Thurmaufsätzen oft äußerlich kreisförmig mit Eckthürmchen und mit sichtbarer Kuppelcalotte versehen, die sie fast byzantinisch erscheinen lassen. Selbst die Thürme tragen hier u. da solche Kuppeln, öfter jedoch runde Spitzhelme. In der Außendekoration treten an Stelle der einfach neben einander gestellten Rundbögen od. Spitzbögen die Kreuzungsbögen um 1150 in San Maria de Gradillo, 1158 in Caserta Veechia, um 1170 in Ravello, 1199 in S. Eustachio zu Pontone etc., u. zwar besonders an den Vierungskuppeln, den Thürmen und den Drillingsapsiden, welche an der Ostseite des Querbaues sich anlehnen. Ueber dem Portal sitzen meist große Rosetten, oft sehr reich durch mehrfache Bogendurchkreuzung gestaltet. Die Querschiffe sowie die Apsiden u. die Thürme werden oft mit Zinnen bekrönt, welche reiche zierliche Formen erhalten. Alles dies wird durch die Verwendung verschiedener Steinfarben gehoben. Die eigentlichen Detailformen gleichen schon seit 1127 mehr u. mehr, seit 1160 fast völlig den sizilischen, doch ist die Dekoration selten so reich u. fast nie so fein wie auf Sizilien. Von etwa 1100 ab treten eigenthümlich phantastische Auswüchse, besonders in den Bogendurchkreuzungen, in den Mosaikfriesen u. Zinnenformen auf, welche sich um 1220 noch steigern, bald darauf aber gegen gothische Formen anzukämpfen haben Und endlich diesen unterliegen. — 4. Auf Sizilien. 1025 entriß Wilhelm der Eisenarm mit seinen Brüdie Byzantiner unterstützend, den Sarazenen Syrakus u. zwölfandere Städte. Bis — TTT 1052 hatten Fig. 2701. Wohnhaus zu Figege. die Sarazenen aber ganz Sizilien wieder erobert. Um 1061 begann Roger mit nur 270 Mann den Kampf aufs neue und eroberte Messina, dann, von Robert Guiscard mit Verstärkung versehen, Girgenti. Troina etc. 1072 auch Palermo etc. 1078 gründete Roger das Bisthum Troina, nahm 1085 Syrakus und hatte 1090 ganz Sizilien inne, 1091 auch Malta und Gozzo. Nun begann ein reiches Kunstleben; nach Roger herrschten seine Nachfolger als Grafen, dann als Könige von Sizilien bis 1266.— Die normannische Kunst knüpfte auf der Insel theils an die byzantinische, theils an die sarazenische an und scheint im Anfang auch von Künstlern und Arbeitern dieser beiden Nationen ausgeübt worden zu sein. Hatte doch Palermo 950 mehr als 300 Moscheen gehabt. Roger haßte allerdings die Griechen und suchte mit Ausnahme derselben überall seine Bauleute zusammen, als er 1078 die Kathedrale von Troina gründete; besonders waren darunter viele Lombarden — aber so Manches deutet doch auch auf Verwendung von byzantisch gebildeten Künstlern neben longobardischen und sarazenischen. Im allgemeinen sind die Werke feiner als die in Apulien und Kalabrien. a. Kirchenbauten. Die allermeisten derselben sind nach ihrem Grundplan Säulenbasiliken mit sehr breitem, sowohl im Fußboden, als namentlich auch in der Dachlage bedeutend erhöhtem Querschiff, welches als Unterchor durch Caneellen vom Langschiff getrennt ist. Die Säulen iglit / mothes 18835d3/0458 ek Heidelberg C des Langschiffes, sehr häufig antik oder den antiken mit romanischer, an das sarazenische anlehnender Modifikation der Blattformen etc. nachgebildet, tragen mittels einer in lombardischer Weise profilirten, aber niedrigen Küämpferplatte auf gestelztem Rund⸗ oder Spitzbogen eine glatte Mauerfläche mit kleinen Fenstern und fast immer einen freiliegenden, reichbemalten Dachstuhl, der auch wohl ganz oder theilweis durch eine sarazenische Stalaktitendecke verdeckt wird. Die Wände sind in ihrem untern Theil mit Marmormosaik oder auch mit Azulejos bekleidet, darüber folgt Mosaik, theilweis ähnlich der altchristlichen u. frühromanischen, meist aber viel hunter u. oft sehr ins Orientalische übergeführt. Eben solche Mosaik schmückt innerlich Wände u. Kuppeln der Apfiden, deren Tribunal⸗ u. Altardisposition ebenfalls an altchristliche Basiliken erinnert. Aeußerlich hat die Aabpß⸗- sis bei einfa⸗ — cher Gestal⸗⸗ tung über= den Fenstern ⸗ Hauptsims die nordischspätromani⸗ sche kleine Gallerie, aber nicht mit Rundbogen überdeckt, sondern mit welche durch sich kreuzende Rundbogen entstehen; dieses Motiv wiederholt sich an den Fagaden, wo solche Spitzbogenfriese auf Lisenen ruhen, und bei reicher; Gestaltung wiederholen sich namentlich an der Apsis in mehreren Geschossen Halbsäulen od. Lisenen mit Kreuzungsbögen, deren Stirnen und Schilder auf das manchfaltigste mit Mosaik belegt od. mindestens in Wechselschichten aufgeführt sind; nur hier u. da finden sich wirkliche Strebepfeiler. Auch der überhobene Rundbogen kommt vielfach vor. An der Westseite stehen meist zwei ziemlich niedrige Thürme mit breiter und hoher, offener Vorhalle zwischen sich. Die Thürme sind viereckig, in Geschosse abgetheilt und haben nicht sehr steile, achtseitige od. runde, undurchbrochene Steinhelme, welche, von vier ebenfalls runden oder achteckigen Thürmchen umgeben, über einem Zinnenkranz sich erheben. Auch hier tritt die mehrfarbige Dekoration oft auf. Der Thurm der Kreuzung, wenn eine solche vorhanden, was seltener als in Kalabrien vorkommt, ist ähnlich, wohl auch rund mit runden Seitenthürmchen od. als Kuppel in Spitzbogen geschlossen. Wir nennen nur: Kathedrale von Messina, 1098 begonnen; die schöne Holzdecke ist von 1254, das Portal noch später; die Kathedrale von Cefalu, begonnen 1132; Schloßkapelle von Palermo, 1143 beendigt; Kathedrale von Palermo, HEIDELBERG O Universität 1109 begonnen, noch 1130 vollendet, 1171 theilweis zer2702). Dom von Monreale; 1174 begonnen, 1176 im wesentlichen, 1186 fast ganz vollendet u. mit allem Pomp mittelalterlicher Kunst ausgestattet, ist er vollständig erhalten und neuerdings sehr verständig restaurirt. Wir geben in Fig. 2703 einen Theil des Längendurchschnitts und in Fig. 2704 den Grundriß. Eine zweite Art des Kirchengrundrisses ist besonders dem Umstand zuzuschreiben, daß man zum Theil sarazenische Moscheen zu Kirchen umwandelte, auch den bei Ankunft der Normannen u. im Anfang ihrer Herrschaft auf der Insel sehr ausgebreiteten griechischen Ritus berücksichtigte. Diese Kirchen bilden nämlich griechische Kreuze, sind meist mit Kuppeln überdeckt, zeigen auch in der Architektur vielfach byzantinische Kathedrale von Palermo. Elemente, welche allerdings allmählich sich der Bauweise assimiliren u. schließlich schwinden. b) Profanbauten. Auch diese sind in Sizilien sehr zahlreich erhalten; die Grundrisse sind ziemlich verschieden. Die ältesten erhaltenen schloßähnlichen Bauten, die Zisa (s. Fig. 2705) u. Kuba bei Palermo, gelten noch vielfach für Sarazenenbauten; sie sind länglich viereckig, haben an der Schmalseite vorstehende Thürme und sehr schlanke Spitzbogenfenster, welche theils einzeln, theils gekuppelt und sonst gruüppirt in Spitzbogenblenden sitzen und dem Gebäude den Charakter sehr strenger Abgeschlossenheit nach außen verleihen würde, wenn nicht in der Mitte der Facade ein hoher weiter Bogen Eingang in eine freundliche, mit Brunnenanlagen gezierte Halle gewährte. Die innere Disposition des Grundrisses ist für die Zeit auffallend komfortabel u. elegant. Andere Bauten, besonders in den Städten selbst, sind in der That ungemein straff abgeschlossen, burghaft, nach den Straßen zu im Erdgeschoß ganz fensterlos und haben dann meist einen mit einer Säulenhalle umgebenen Hof. Andere wiederum sind, ganz nordisch, mit einer Asbibliothek Heidelberg Bogenhalle nach der Straße heraus versehen und haben einen kleinen Hof. Die Fenster sind meist ziemlich in niedrigem Spitzbogen überwölbt; in diese Oeffsind dann 2 oder 3 kleine Spitzbogen auf schlanken Fig. 2703. Dom von Monreale bei Palermo. Säulchen eingesetzt. Durchbrochenes Mäßwerk findet sich 1150 nicht in den Bogenfeldern zwischen den kleinen großen Bogen, wohl aber hier und da eine durch-Rosette. Die Mauerflächen sind entweder nur Gurtsimse oder auch durch Lisenen getheilt, welche durch einen Bogenfries aus durchkreuzenden Rundbögen oder durch große Kreuzungsbögen verbunden werden. Glatte Mauerflächen, Pfeiler, Bogen etc. sind fast immer aus abwechselnd schwarz u. weißen Steinlagen konstruirt. Unter den Gliederungen ist das Zickzack sehr häufig. Portale sind ziemlich niedrig, ebenso Giebel ziemlich flach. Bei Profanbauten fast immer, bei Kirchen ziemlich häufig, laufen Zinnenreihen um das Dach. Nach 1180 kommt unreifes Mäßwerk vor, auch wird der Ueberschlagsims häufiger. Fenster, Thüren, Arkaden zeigen hier und da elliptische Form und Segmentform; Fenster und Thüren auch wohl geradlinigen Schluß, bis auch hier allmählich das ganze Formsystem in das gothische übergeht. 5. nordwestlichen Italien, namentlich in Genug u. Umgegend, ist der normannische Stil entschieden nicht ohne Einfluß geblieben; sowohl die Kathedrale von Genua als besonders die zahlreichen mittelalterlichen Wohnhäuser dieser Stadt zeigen viele nordische Formen, in einer eben nur mit der normannischen verwandten Bildungs⸗ u. Verwendungsweise, wie sie weder in der Lombardei noch weiter im Innern Italiens vorkommt, weder in Mailandu. Umgegend, noch um Florenz, Pisa etc. Es gehören hierher na⸗ .E. mentlich die Spitzbögen in Wechselschichten, das A ebenso verzierteNauerwerk, die vielen Vorkragungen, die Gestaltung der Thurmhelme sowie auch die Detailgestaltung der Kapitäle re. Auch auf der 55* Insel Sardinien finden sich solche Erscheinungen, die zum Theil auffälligste Aehnlichkeit mit den Werken Siziliens und Apuliens haben. Die vielfachen Berührungen der Genuesen mit Sizilien und Kalabrien, die Eroberung von Syrakus 1204 etc. machen auch mannischer Kunst sehr erklärlich. — 6. ZIn delent Spanien. Schon um 860 Fig. 2704. Dom von Monreale hatten die Normannen Lissabon, Sevilla etc. angegriffen. Später setzten sie sich hier und da fest. Graf Robert, ein Normanne, besaß Tarragona und berief dahin 1131normannische Architekten zum Bau der Kathedrale; auch die Kathedralen von Tortosa (1158), Avila (1091) u. Cuenca (1177) u. viele andere Kirchen zeugen in den Formen ihrer älteren Theile für ganz gleichen Einfluß. Zudem weiß man daß Florin de Pituerga (1090—1099) die Mauern von Avila erbaute, der als Franzose bezeichnet wird. Die meisten dieser Gebäude sind mehr oder weniger verändert; dennoch lassen sich einige gemeinschaftliche Züge für die von Normannen oder unter ihrem Einfluß in Spanien errichteten Bauten aufstellen. Die Vorhallen u. Doppelthürme sind weniger häufig als in Italien, öfter ist der Westseite nurein Thurm mit ziemlich niedrigem Portal vorgesetzt; die Rosetten sind in der Regel sehr mächtig, die Seitenschiffe gewölbt das Mittelschiff mit Holzdecke geschlossen, die Lisenen schon vielfach durch sehr bedeutende Ausladung als Strebepfeiler charakterisirt; das Zickzack herrscht in der Ornamentik vor und tritt in manchfachster Gestaltung auf. Von der thek Heidelberg DFC Durchbildung der Säulen und Bogen in der letzten Zeit spanisch-normannischer Kunst, wo schon ein Uebergang zur Gothik bemerkbar ist, mag Fig. 2706 einen Begriffé3 geben. Die nicht sehr häufigen Palastbauten zeigen den stri Steinbau sehr einfach, gruppirte Fenster mit Zwischen⸗ — säulchen, aber ohne zusammenfassende Hauptbogen. Die Kr Sparren etc. aber sind oft sehr zierlich geschnitzt, überhaupt — die Holztheile der Architektur mit großer Vorliebe behandelt; ebenso das Eisenzeug an Ankern, Thürbändern, Klopfern etc. — 7. In England hatte schon jKönig Guthrun 884 Anerkennung als Vasall ertrotzt u. beherrschte die leganze Ostküste. 1013 eroberte Swen ganz England; zwar folgte 1041 noch einmal sächsische Herrschaft, aber 1066mi begründete Wilhelm der Eroberer die Normannendynastie. Hier nun ist der normannische Stil viel fach durch vorgefundene sächsische Ele⸗ N mente modifizirt; s. d. Art. anglo-normannische Bauweise. Zur Ergänzung geben wir hier noch in Fig. 2707 ein Joch der Kathedrale vonKirkwall, 1137 begonnen, als Beweis daß die normannischen Formen der Bauten in Schottland von denen in England nur sehr unbedeutend abweichen. Als interessantes Beispiel späterer Ausbildung normannischer Formen in Schottland diene Fig. 2708. — 8. Rordische Inseln und Amerika. Die Normannen kolonisirten um 900 Island, zu Ende des 10. Jahrh. unter Erich dem Rothen Grönland und unter dessen Sohn Leif Vinland, d. h. Nordostamerika, u. scheinen bis zum jetzigen Carolina vorgedrungen zu sein. Ob auf Island noch Reste jener Zeit erhalten sind, ist noch nicht erforscht. Auf Grönland stehen noch zu Igalikko und Kakortok, etwa 300 Schritt von den später umgebauten Kirchen die Trümmer von Baptisterien. Besser erhalten ist das Baptisterium zu Newport auf Rhode-Island, muthmaßlich von Bischof Erich 1121 erbaut, s. Fig. 2709 u. 2710. — 9. Asien und Afrika. Die Normannen nahmen bekanntlich überaus thätigen Antheil an den Kreuzzügen, bes. Bohemund u. sein Neffe Tankred. Die lange Herrschaft des Letzteren in Antiochien besonders und der Einfluß des Ersteren in Jerusalem, zusammengehalten mit der sehr großen AehnlichkeiteinigerThürme und des Vorportals zur Grabkirche etc. in Jerusalem, läßt vermuthen, daß auch dort bei genauerer Untersuchung noch Normannenbauten zu finden wären, bes. in den Resten der Hospitäler St. Johann u. zum Tempel. — Aehnliches e gilt von Nordafrika, wo um 1152 die Normannen von Tripolis bis Tunis, von der Wüste Mogab bis Kairuan l herrschten. Hier fehlen noch alle Untersuchungen.

normannischer Baustil
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Fig. 2688. Dom zu Drontheim (Trondhjem)
Fig. 2688. Dom zu Drontheim (Trondhjem)
Fig. 2689. Dom zu Roeskilde.
Fig. 2689. Dom zu Roeskilde.
normannischer Baustil
normannischer Baustil
normannischer Baustil
Fig. 2697. Kathedrale von Coutances. Choransi
Fig. 2697. Kathedrale von Coutances. Choransi
normannischer Baustil
Fig. 2700. Kreuzgang zu Fontifroide in der
Fig. 2700. Kreuzgang zu Fontifroide in der
normannischer Baustil
Fig. 2708. Thurmfenster zu Jona in Schottland.
Fig. 2708. Thurmfenster zu Jona in Schottland.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 442Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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