Normale, k. einer Kurve, jede Gerade, welche auf einer Tangente derselben im Berührungspunkt senkrecht steht; bei ebenen Kurven besonders eine solche, welche zugleich in der Ebene der Kurve liegt. Bei räumlichen Kurven zeichnen sich zwei Nin vor den anderen aus; die eine, die hauptnormale, liegt in der Krümmungsebene (s. d.); die andere, die Binormale, steht senkrecht darauf. — Auch versteht man bei ebenen Kurven und bei Parallelkoordinaten unter N. die Strecke zwischen Fußpunkt der Normallinie u. Durchschnittspunkt mit der Abseissenachse, also in Fig. 2460 die Strecke PR; bei Polarkoordinaten dagegen gewöhnlicher die Strecke PD auf der N. zwischen dem Fußpunkt u. dem auf dem Leitstrahl desselben im Koordinatenanfang errichteten Perpendikel. Vgl. d. Art. Kurve. dard-candle. Die Lichtstärke von Gas, Petroleum u. anderen Leuchtstoffen wird durch Vergleichung mit dem Licht einer bestimmten Sorte von Kerzen gemessen. Meist wählt man dazu die Stearinkerzen, diaphan-milly-Kerzen etc., doch sind die betreffenden Angaben deshalb höchst unzuverlässig, weil fast an jeder Prüfungsstation andere Kerzen als N. dienen.