Kahlbäuche (Apodes) sind aalartige Fische, genannt nach der Eigentümlichkeit, daß ihnen die hintern Extremitäten, die Bauchflossen, fehlen. Manche K. durchlaufen eine Metamorphose; ihre Larven (Helmichthyodae) sind bandförmig, glashell ohne Geschlechtsorgane und nebst dem Lanzettfischchen (f. Amphioxus) die einzigen Wirbeltiere, die weißes Blut haben. Weiteres s. Aale, Muräne und Zitteraal.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 8Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei