Kailcedraholz, ein Nutzholz, welches von dem Mahagonibaum des Senegal, Khaya senegalensis Guill. et Perott, stammt; es wird seit Anfang des 19. Jahrh. in großen Mengen nach Europa gebracht und in gleicher Weise wie echtes Mahagoniholz verwandt, dem es jedoch in Schönheit und Aussehen nicht gleichkommt. Es hat eine stark rötlichbraune Farbe und läßt deutlichen Ringbau erkennen. Hierdurch und ebenso durch die Markstrahlen, welche im Querschnitt und auf dem Längsschnitt mit bloßem Auge deutlich erkennbar sind, läßt es sich von echtem Mahagoni, welches dem unbewaffneten Auge keine Markstrahlen zeigt, unterscheiden. Das freie Auge erkennt an dem K. auch die Gefäße als Poren, ferner schmale helle Grenzlinien zwischen den Holzringzonen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 9Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei